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Psychologe? Psychotherapeutin? Psychiater? Wo ist eigentlich der Unterschied?

Die Unterschiede der einzelnen Professionen auf einen Blick:

  • Psychologen und Psychologinnen haben ein abgeschlossenes Psychologiestudium. Ihr Tätigkeitsbereich liegt vor allem in der psychologischen Beratung von Menschen. (z.B. Schulpsychologie, Beratungsstellen) Dies kann bei vielen Lebenskrisen oder Unsicherheiten sehr hilfreich sein.
  • Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten bzw. -therapeutinnen haben ebenfalls ein abgeschlossenes Studium (Diplom oder Master) im Studiengang Psychologie, Pädagogik oder Sozialpädagogik. Danach haben sie eine mehrjährige Ausbildung absolviert, die mit der staatlichen Abschlussprüfung, der Approbation, endet. Diese Approbation berechtigt dazu therapeutisch, also heilend, zu arbeiten. Medikamente dürfen sie jedoch nicht verschreiben. Hierfür verweisen sie im Bedarfsfall an einen Kinder- und Jugendpsychiater oder eine Kinder- und Jugendpsychiaterin.
  • Kinder- und Jugendpsychiater (-innen) haben ein abgeschlossenes Medizinstudium. Anschließend haben sie eine fachärztliche Weiterbildung absolviert. Sie dürfen psychische Erkrankungen diagnostizieren und behandeln. Hierzu dürfen sie wenn nötig auch Medikamente verschreiben. Die Behandlung sieht meist so aus, dass es neben der ärztlichen Betreuung der Medikamentenvergabe begleitende Gespräche durch Psychologen oder Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten gibt, die in der jeweiligen Praxis angestellt sind. Diese Gespräche stellen eine wichtige Unterstützung dar. Häufig findet in diesem Zusammenhang jedoch keine Psychotherapie statt. Hierfür verweisen die Psychiaterinnen im Bedarfsfall wiederum an die niedergelassenen Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutinnen.

Hinweis: Dies soll vereinfacht darstellen, worin die Unterschiede bestehen, um die Suche nach der richtigen Anlaufstelle zu unterstützen. Es soll keine Bewertung darstellen und es besteht kein Anspruch auf Vollständigkeit.